Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung: Zweck, Lage und Förderung
Aktualisiert
Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung gehören zu den direktesten Maßnahmen für sauberere Küstengewässer. Im VLP-Programm (dänisches Förderprogramm) gibt es sie in zwei Varianten.

Zweck und Lage
Laut Landbrugsstyrelsen (dänische Landwirtschaftsbehörde) besteht der Zweck darin, die Gewässerqualität durch eine Verringerung der Stickstoffeinträge in Fjorde und Küstengewässer zu verbessern. Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung liegen typischerweise in Küstennähe und müssen sich in einem Teileinzugsgebiet befinden, in dem Maßnahmen zur Stickstoffreduzierung erforderlich sind.
VKP oder KLA
VKP-Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung werden im Förderstrang 1 angelegt und zu 80 Prozent von der EU sowie zu 20 Prozent aus nationalen Mitteln finanziert. KLA-Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung werden im Förderstrang 2 mit nationalen Mitteln und fortlaufenden Förderzusagen angelegt.
Wer kann einen Antrag stellen?
Kommunen und Naturstyrelsen (dänische Naturbehörde) können eine Förderung für VKP-Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung beantragen. Private Grundeigentümer und bestimmte Stiftungen können eine Förderung für KLA-Feuchtgebiete zur Stickstoffreduzierung beantragen.
Dokumentation
Die Wirkung wird anhand der Methoden und Tabellenblätter von SGAV (dänische Behörde für die grüne Flächenumgestaltung und die Wasserumwelt) berechnet. Freyra berechnet nicht die Wirkung auf die Stickstoffreduzierung, sondern dokumentiert die Fläche vor und nach der Wiedervernässung anhand fester Fotopunkte und öffentlich zugänglicher Daten.
Häufig gestellte Fragen
Muss ein Feuchtgebiet zur Stickstoffreduzierung an einem bestimmten Ort liegen?
Ja. Es muss in einem Teileinzugsgebiet liegen, in dem Maßnahmen zur Stickstoffreduzierung erforderlich sind. Maßgeblich dafür ist die Fläche, die in MARS (dänisches Flächenplanungssystem) eingezeichnet wird.