Stickstoffminderung in der Grünen Dreiparteienvereinbarung: Wasserplan, Teileinzugsgebiete und Umweltgarantie
Aktualisiert
Stickstoff ist einer der Hauptgründe für die Flächenumwandlung. Ziel ist es, die Gewässer gemäß der EU-Wasserrahmenrichtlinie in einen guten Zustand zu versetzen. Hier erfahren Sie, wie die Maßnahmen aufgebaut sind.

Das Ziel
Laut SGAV (zuständige dänische Behörde) besteht das Ziel darin, den Stickstoffeintrag um derzeit 13.800 Tonnen zu reduzieren. Das Miljøministeriet (dänisches Umweltministerium) beschrieb beim Abschluss der Vereinbarung einen Fahrplan dafür, wie alle 109 Gewässer einen guten Zustand erreichen sollen.
Die Verteilung
Der Maßnahmenbedarf geht aus dem Vandplan 3-II (dänischer Gewässerbewirtschaftungsplan) hervor und ist auf 108 Teileinzugsgebiete verteilt, die in 37 hydrologischen Küstengewässergruppen zusammengefasst sind. MARS (dänisches Planungssystem) ermittelt die Wirkung der 23 Flächenumwandlungspläne innerhalb dieser Gruppen.
Flächenumwandlung vor Bewirtschaftungsauflagen
Mit der Vereinbarung ist die Flächenumwandlung das zentrale Instrument zur Stickstoffminderung. Die Flächenumwandlungspläne sollen den Bedarf an Bewirtschaftungsauflagen verringern; auch eine Extensivierung kann Teil der Maßnahmen sein.
Verschärfte Umweltgarantie und Sofortmaßnahmen
Ab 2027 gilt eine verschärfte Umweltgarantie. Hinzu kommen Sofortmaßnahmen in den am stärksten belasteten Gebieten und ein neues Regulierungsmodell.
Maßnahmen mit stickstoffmindernder Wirkung
- Feuchtgebiete zur Stickstoffminderung in Teileinzugsgebieten mit Maßnahmenbedarf.
- Projekte auf kohlenstoffreichen Niederungsböden, die auch den Stickstoffeintrag reduzieren können.
- Aufforstung und Extensivierung.
- Renaturierung von Flusstälern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine hydrologische Küstengewässergruppe?
Eine Gruppe von Teileinzugsgebieten, innerhalb derer die stickstoffmindernde Wirkung der Flächenumwandlungspläne ermittelt wird. Es gibt 37 solcher Gruppen.