Wald oder Feuchtgebiet? So bestimmt die Fläche die Wahl
Aktualisiert
Viele Grundeigentümer und Kommunen stehen vor derselben Frage: Soll die Fläche bepflanzt oder vernässt werden? Die Vorschriften geben oft eine klare erste Antwort.

Niederungsböden sprechen für ein Feuchtgebiet
Laut SGAV (dänische Behörde für grüne Flächenumgestaltung und Wasserumwelt) kann für Niederungsböden mit mehr als 6 Prozent organischem Kohlenstoff grundsätzlich keine Aufforstungsförderung gewährt werden, wobei Ausnahmen für kleine Flächen gelten. Projekte zur Wiedervernässung von Niederungsböden richten sich hingegen gezielt an kohlenstoffreiche Niederungsböden.
§ 3-Natur schließt Aufforstung aus
Eine geförderte Aufforstungsfläche darf keine nach § 3 des dänischen Naturschutzgesetzes geschützte Naturfläche sein. Die Bepflanzung von § 3-Flächen ist nach dem dänischen Naturschutzgesetz grundsätzlich verboten.
Bedarf an Stickstoffreduktion
Liegt die Fläche küstennah in einem Teileinzugsgebiet mit Handlungsbedarf zur Stickstoffreduktion, kann ein Feuchtgebiet zur Stickstoffreduktion infrage kommen. Aufforstungsanträge in besonderen Stickstoffgebieten werden laut SGAV bevorzugt behandelt.
Checkliste
- Prüfen Sie die Karte der Niederungsböden in MARS (dänisches System zur Flächenplanung).
- Prüfen Sie die § 3-Eintragungen in Danmarks Arealinformation (dänisches Flächeninformationsportal) und MARS.
- Prüfen Sie die Fläche in MARS auf Potenziale und Konflikte.
- Verschaffen Sie sich mit einer Drohne oder einer Ortsbesichtigung ein Bild vom aktuellen Zustand der Fläche.
- Sprechen Sie mit der Kommune oder der Beratung für Flächenstilllegung.
Häufig gestellte Fragen
Kann man Wald und Feuchtgebiet kombinieren?
Ein Projektgebiet kann verschiedene Maßnahmen umfassen, die einzelnen Förderprogramme haben jedoch jeweils eigene Anforderungen. Klären Sie dies mit der Kommune oder der Beratung für Flächenstilllegung.